Ihr Lieben,
diesen Post wollte ich Euch eigentlich schon im April zeigen. Die besten Tage haben die Stiefmütterchen ja nun schon hinter sich gebracht (Ok, die Blütezeit ist bis Oktober aber ich empfinde sie als absolute Frühlingsblume) - nichts desto trotz möchte ich Euch den leckeren Salat und die Heilkraft dieser bezaubernd drein guckenden Pflänzchen nicht vorenthalten.
Bevor ich den weltbesten HdH traf, habe ich eine Ausbildung zur Heilpraktikerin gemacht. Nach meiner Prüfung ging dann allerdings alles Schlag auf Schlag, der HdH kam, es wurde ruckizucki geheiratet und hat sich recht bald unsere Tochter auf den Weg gemacht. Sie wollte nicht unnötig Zeit verlieren :-). Da blieb nicht wirklich viel Zeit zum Arbeiten und nun ist es auch schon wieder 5 Jahre her.
Meine Ausbildung beinhaltete nicht nur schulmedizinische Fächer, sonder auch viel Naturheilkunde, unter anderem die Pflanzenkunde. In den Jahren ist allerdings vieles in Vergessenheit geraten und da ich Euch (hier) schon erzählt habe, dass ich mich (und damit auch meine Familie) gesünder ernähren möchte, habe ich mir vorgenommen, Euch regelmäßig zu zeigen, was man mit welchen Pflanzen alles bewirken kann.
Beginnen möchte ich mit den Stiefmütterchen. In wilder Form werden ihm einige Heilwirkungen zugesprochen:
- es fördert den Stoffwechsel
- wirkt entzündungshemmend
- wirkt harntreibend und hat dadurch einen durchspülenden Effekt.
- durch seine krampflösende Wirkung kann es bei Husten eingesetzt werden
- aber vor allem kann das Stiefmütterchen Erkrankungen der Haut lindern. Beispielsweise bei Akne
und Schuppenflechte konnten schon Erfolge erzielt werden.
- ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen bei Milchschorf gemacht. Beide meine Kinder litten
wirklich sehr darunter und durch die äußerliche Anwendung hat er sich relativ schnell abgelöst.
Diese Heilwirkungen werden allerdings nur dem wild wachsenden Stiefmütterchen nachgesagt. Daher ist es wohl am einfachsten, das getrocknete Kraut in der Apotheke zu kaufen.
Angewendet wird das Stiefmütterchen als Heißaufguß. Das heißt einen Teelöffel des Krautes in eine Tasse geben, mit kochendem Wasser übergießen und bedeckt 10 Minuten ziehen lassen.
Den Tee danach schluckweise trinken oder wenn er abgekühlt ist, auf die betroffenen Hautpartien auftragen.
Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker. Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate.
Das Stiefmütterchen hat aber nicht nur wohltuende Heilwirkungen, nein, es sieht auch wirklich sehr hübsch im Salat aus und kann ohne weiteres mitgegessen werden. Ich habe allerdings selbst gezogene Stiefmütterchen verwendet - da auch ganz bestimmt kein Spritzmittel dran ist.
Salatdressing
1 Tasse Gemüsebrühe
Ghee
1 kleine Zwiebel
Salz
Zucker (Agavendicksaft)
Pfeffer
Essig( weißer Balsamico und Altmeister (weinwürziger Essig))
Öl (Livio)
Die zerkleinerte Zwiebel im Ghee dünsten und mit einer Tasse Gemüsebrühe ablöschen. Flüssigkeit etwas köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer und Zucker (relativ viel) würzen. Beide Essigsorten zugeben und Topf von der Platte nehmen. Sud mit Zauberstab pürieren. Öl zugeben, abschmecken. Fertig!
Wenn Ihr das Dressing nun in eine Flasche abfüllt und verschließt, könnt Ihr es ohne weiteres ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. In diesem Falle müsst Ihr allerdings eine größere Menge vorbereiten.
Das Rezept stammt von meiner Mama und ich finds so so lecker :-)
Laßt es Euch schmecken.
Alles Liebe,
Eva
Schüssel: Green Gate
Milchflasche: Blueboxtree
Bakers Twine: Kukuwaja
Papieranhänger: Depot














































