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Dienstag, 19. März 2019

Ein schnelles Oster-DIY für Euch


Ihr Lieben,

mich hat es mal wieder in den Fingern gejuckt. Der letzte "gedeckte Tisch" ist 
ja schon wieder eine Weile her und das letzte DIY ebenfalls.

Deshalb gibts heute ein kleines Allerlei aus beidem :-).



DIY: Tisch Set

Dazu braucht Ihr einfach eine künstliche Rasenmatte.
Ich habe meine für wenig Geld bei Action gekauft und haben noch nen halben Garten
übrig. So groß war sie. Einfach die gewünschte Form und Größe ausschneiden und fertig ist
Euer neues Tischset. Der Rest der Matte wandert übrigens ins Mädchenzimmer. Die Schleichpferde bekommen ab nun eine begrünte Koppel :-)



DIY: Ostertassen

Dazu habe ich mit einem wasserlöslichen Stift einfach das Hasengesicht 
aufgemalt. Die Serviette habe ich gedreht, einmal gefaltet und in Form von
Hasenohren in der Tasse platziert. Fertig!



DIY: Osterdeko

Über Wochen hinweg habe ich kaputte Eierschalen gesammelt. Ihr könnt sie hier überall in den Blumenkästen und auf Tellern als Deko finden.

Auf dem Bild oben habe ich einen kleinen Kranz aus Rosmarin Zweigen geformt.
So bleibt das Ei mit den Blumen besser stehen und es sieht auch noch hübsch aus.
Dann einfach die Stiefmütterchen oder die Traubenhyazinthen in die Eierschale pflanzen. 
Sieht in echt wirklich noch herziger aus als auf den Bildern und das Pflänzchen hält sich überraschen lange (mit minimal Wasser).




Ich hatte wieder so viel Spaß, für Euch und für mich und für UNS kreativ zu sein.
Habt viel Spaß beim Nachbasteln oder Inspirieren lassen oder einfach nur beim Gucken.




Habt einen wunderschönen Dienstag, Ihr Lieben.

Eure Eva

Dienstag, 26. Februar 2019

Was so eine Tapete alles ins Rollen bringt...





Ein wunderschönen Guten Morgen, Ihr Lieben.

Eigentlich wollte ich diesen Post so in der Form gar nicht schreiben, aber da mich so so viele Nachrichten über Instagram erreicht haben, möchte ich hier gerne etwas ausführlich darauf antworten. 

Vergangenen Donnerstag habe ich ja - recht spontan, wie einfach immer - unser Bad neu tapeziert. 
Aber irgendwie habe ich es nicht einfach nur neu tapeziert - ich habe für mich ein Statement gesetzt und viele von Euch haben das auch so gesehen. 

Die Botschaft der Tapete: 



Ich liebe mein Leben,
ich will sein wie ich bin

und

langweilig geht gar nicht!!!



Ich finde, das trifft es so ziemlich genau. 

Im Vorfeld muss ich auch sagen, die Tapetenwahl fand absolut unüberlegt und aus dem Bauch heraus statt. Es war der erst warme, sonnige Tag dieses Jahr und ich wollte uuuunbedingt diese Stimmung 
auch für unser Haus und da lief mir diese Tapete über den Weg. Nachdem ich sie bestellt und ein paar Tage später ausgepackt hatte, war ich mir allerdings schon nicht mehr so sicher.

Mhhhh, ist schon viel Farbe fürs Geld. Viel Farbe. Sehr viel Farbe!!!

Eine liebe Freundin hat mich gefragt, wieviel Wein ich vor der
Bestellung getrunken hätte, da sie einfach so gar nicht hier rein passen würde.

Aber was ich eigentlich sagen will. So so so viele haben mir entweder geschrieben,
dass sie meinen Mut dazu bewundern und es sich selbst nie trauen würden, so eine 
quitschbunte Tapete an die Wand zu kleben, obwohl es ihnen doch gefallen würde.

Andere haben geschrieben, sie würden so gerne zu Hause etwas verändern, doch 
sie dürfen es nicht, da der Mann sonst durchdreht.

Beide Aussagen haben mich echt übers ganze Wochenende hin beschäftigt und
ich hätte schon einen ellenlangen Text darüber schreiben können, wenn 
ich die Zeit dafür gefunden hätte. Daher versuche ich nun, das, was von
meinen Gedanken übrig ist, hier festzuhalten.

Nachdem die Tapete hier eingetrudelt ist, hab ich mich wirklich gefragt, ob ich sie nicht doch besser in den Tiefen der Garage oder sonst wo auf dem Dachboden verstauen soll, mit der Ausrede
sie irgendwann im Haus zu nutzen und der Hoffnung, sie einfach zu vergessen
damit mein schlechtes Gewissen mich nicht all zu lange plagt oder einfach 
versehentlich meinen Kaffee drüber schütte...

(Da es ein Wandbild auf Maß ist, konnte ich sie auch nicht zurück schicken).

Genau das hab ich Donnerstag morgen um halb acht auch zu meiner Mutter gesagt
woraufhin sie mich gefragt hat: 

"Kind, wovor hast du denn Angst? Du hast doch nix zu verlieren. 

Tapezier das Bad mit der Tapete und wenns nix ist, 
dann machst sie halt einfach wieder weg. 

Fertig!"

Ja. Stimmt. Wovor habe ich angst? 




Dass es nicht gut aussieht?

Dass ich mich getäuscht habe?

Dass ich mir eingestehen muss, etwas gemacht zu haben, 
was am Ende einfach scheiße aussieht?







Also gut. Augen zu und durch und damit ich mich auch vor dem Ergebnis nicht drücken kann,
stelle ich alles, alles, alles Schritt für Schritt in meine Insta Story in Echtzeit online. 

Manchmal mache ich das auch, 
um mich selbst unter Druck zu setzten, Dinge anzupacken oder zu Ende zu bringen und meistens funktioniert das echt wunderbar. So lange ich mich nur selbst unter Druck setzte, versteht sich :-).


So, wir sprechen hier "NUR" von einer Tapete, aber ich finde, dass sich das Thema als solches wunderbar auch auf viele Situationen im Alltag und generell im Leben übertragen läßt.





Mache ich etwas, womit ich vielleicht aus dem Raster falle, mit
dem Risiko, daran zu scheitern???





Oder mache ich es lieber gar nicht, dann kann ich auch nicht scheitern und muss mir von außen nicht anhören, dass ich das Ding gegen die Wand gefahren habe.
(Ganz beliebt. Dabei ertappe ich mich auch immer und immer wieder)





Aber wenn ich nie etwas versuche, mich etwas traue, einfach was zu machen was andere nicht machen würden,
dann trotte ich mein ganzes Leben lang vor mir her, ohne auch nur einmal 
etwas gewagt zu haben. 



Auch scheiße, oder?




Ich hab die Wahl. Geh ich den Weg nach rechts oder nach links?




Wo bin ich glücklich?

Bin ich glücklich wenn ich so bin wie andere mich sehen wollen oder
bin ich glücklich, wenn ich das mache was mein Bauch und mein Herz sagt, mit dem Risiko, anders zu sein. Anders als der Rest der Welt.


Mit der Tapete war es ähnlich. Bau ich das Ding jetzt wirklich an die Wand, mit dem Risiko, 
dass ich es absolut scheiße finde und mich alle fragen, was ich eigentlich geraucht habe und ob ich noch alle Latten am Zaun habe  oder mache ich es einfach,
weil ICH es jetzt so möchte und wenns in die Hose geht, dann
sag ich einfach:


Hey, ich hab mir das so cool vorgestellt, aber ich hab mich einfach getäuscht. 
So what. Ich mache sie wieder ab und überleg mir einfach was neues. Fertig.


Genau so war es ja mit der Wand, die ich im Anschluss an die Tapete 
korallfarben gestrichen habe. Es sah verheerende aus. Wirklich! Schrecklich!!!

So schlimm, dass ich keinen weiteren Tag mit dieser Wandfarbe verbringen wollte.
Also. Was tat ich? Ich hab mir meinen weißen Farbeimer geschnappt und drüber gestrichen.
Nach zwei Stunden war alles vergessen. Die Wand war weiß, passte perfekt zur Tapete und
ich war glücklich und ja, man kann dann auch einfach sagen:

 Hey, so hab ich mir das nicht vorgestellt.
Ich muss etwas ändern, damit ich glücklich damit bin.
So lange ich die Situation nicht änder, kann sich 
das schlechte Gefühl, dass diese Wandfarbe in meinem Bauch verursacht
einfach nicht weg gehen. Jammer hilft auch nicht. Also weg damit.

Diese Situationen begegnen uns doch ständig. Oder nicht?

So lange ich selbst an einer miesen Situation nichts ändere, kann sich auch nix verbessern.
Also Hintern hoch und das Glück selbst in die Hand nehmen, auch wenn manchmal
eine Hand voll Mut dazu gehört. 

Wenn Ihr also gerne eine kunterbunte gute Laune Tapete an die Wand kleben wollt, dann macht das und wenn Ihr die Wand gerne schwarz, pink oder grün streichen wollt - dann macht das - BITTE!!!

Es fühlt sich echt gut an und Ihr werdet glücklich damit sein.
Allein das Gefühl, sich etwas getraut zu haben ist einfach geil...

...und wenn Ihr in ein paar Monaten feststellt, dass Euch die schwarze Wand 
in türkis besser gefallen würde - dann streicht einfach zweimal drüber und nichts erinnert
mehr an die schwarze Wand.

Ihr habt doch nix zu verlieren und wenn Ihr erst damit begonnen habt, 
Euch was zu trauen, dann könnt Ihr das in anderen Alltagssituationen auch einfacher umsetzen.



Ich hab meine Kinder zum Beispiel gestern gefragt, ob sie eigentlich ab und an
wenn sie in der Siedlung unterwegs sind, Klingel putzen spielen.

Sagt Ihr auch Klingel putzen dazu?

Also wir haben das als Kinder jeden Tag gemacht :-)

Meine Tochter schaut mich mit einem ganz verstohlenen Blick an
und flüstert leise in mein Ohr:

"Ja, Mama. Das haben wir letztens ausprobiert."

"Wow, das ist großartig. und seid ihr dann weg gerannt", habe ich gefragt.

Nein, wir haben uns hinter der Hecke versteckt weil

wir so neugierig waren, wie Person xy reagiert."



Himmel, ich war so glücklich, das zu hören....:-)





Die andere Aussage von Euch war, dass Ihr gerne an Eurem zu Hause etwas verändern möchtet
aber euer Partner da einfach nicht mitspielt.

Ja, ich kenn das Thema und finde es echt schwierig.

Zum Einen ist es ja das zu Hause von ALLEN, die dort wohnen. Also Mann, Frau und den Kinder und es sollte ja am Ende allen gefallen die dort zu Hause sind. 

Zum Andern sind wir Frauen, vor allem wenn wir Kinder haben, einfach die meiste Zeit zu Hause und eben nicht nur von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens und deshalb finde ich, sollten wir schon die Freiheit besitzen, uns so austoben zu dürfen, damit wir am Ende glücklich sind.

Ganz nach dem Motto: Happy wife - happy life.

Versucht doch einfach mal Eurem Partner zu sagen, dass Euch ein bisschen frischer 
Wind in Euren vier Wänden gut tun würde und er Euch vertrauen solle. 

Ich glaube, der Partner unterschätzt oft die Situation und die Tragweite des Geschehens
aber solange Ihr es nicht kommuniziert, kann er es nicht wissen. Daher würde ich vorschlagen, es ihm einfach in einem guten Moment zu erklären und wie gesagt, wenns gar nicht gefällt, kann man es doch einfach wieder ändern.






So, jetzt hab ich mir so einiges von der Seele geschrieben. Ich hoffe, Ihr 
konntet meinen Gedanken folgen. Ich schreib einfach immer so, wie es mir gerade 
in den Sinn kommt. Aber das wisst Ihr ja mittlerweile :-).

Habt es fein und traut Euch was.
Ihr werdet sehen, es fühlt sich großartig an.



Alles Liebe

Eva


Und noch was. Ich liebe diese Tapete :-)!!!!

Tapete: hier entlang





Donnerstag, 8. November 2018

Mein neues Zimmer - einfach nur weiß


Gesponserter Post von Architects'Finest


Ihr Lieben,

auf diesen Blogpost hab ich mich echt schon ewig gefreut.

Eeeeeendlich habe ich einen Raum ganz in weiß.
Also damit meine ich vor allem die Wände.
Weiße Wände. Gott, wie lang hab ich darauf gewartet :-).


So lustig... ich werde so oft gefragt wie unsere Wandfarbe heißt,
die wir quasi im ganzen Haus haben.

Enttäuschenderweise muss ich immer sagen, dass die Farbe direkt 
vor Ort von unserem Maler gemischt wurde.

Auf was ich aber eigentlich hinaus will - so viele fragen mich danach weil sie ihre Räume genau so streichen wollen - nur ich kann sie einfach nicht mehr sehen.
 Das Beige.  Ja, sie sieht schön aus aber trotzdem ist
es jetzt Zeit, ein wenig frischen Wind rein zu bekommen und die 
Wände weiß zu streichen.

Ich glaub, wenn die Decken nicht wären - ich hätte schon das ganze
Haus neu gestrichen. Aber Decke streichen ist echt ätzend ....

Oskar & Ludwig sind da übrigens ganz meiner Meinung :-).

(Vor allem was die Decke angeht. Sie liegen nämlich lieber drauf. 
Am besten Naturfaser, locker gestrickt :-))


Begonnen hab ich jetzt einfach mal im Schlafzimmer damit
und noch dazu habe ich mich mal in einem neuen Stil versucht.


Seit ich hier mit dem Blog unterwegs bin,
hab ich mich wirklich auf eine Entdeckungsreise begeben.

Auf eine Entdeckungsreise, was mein Zuhause, verschiedene 
Stilrichtungen und mich selbst angeht. 





Begonnen hat alles mit Shabby Chic. Es konnten nicht 
genug Rüschen, Tütü und Schnickschnack dran sein. 
Die Möbel mussten allesamt alt, restauriert und weiß sein.
Vorhänge und Kissen habe ich alle selbst genäht und auch
hier konnten gar nicht genug Stoff und Rüschen an den Gardinenstangen hängen.




Danach wurde es deutlich schlichter. 
Die Möbel wurden etwas moderner, die Wände waren kahl 
(gut, ich durfte auch keine Bilder aufhängen. Nicht auszudenken, diese 
bösen Nägel in der Wand die dann zuletzt noch irgendwelche hässlichen
Löcher hinterlassen....)

und die Farben immer noch recht gedeckt und im Nachhinein 
betrachtet, war doch alles irgendwie unpersönlich.

Also so gar nicht wie ich eigentlich bin. 
Ich möchte mich doch mit meiner Einrichtung ausdrücken.
Meinem Zuhause meinen Fingerabdruck verleihen....


Dann kam die Zeit in der ich für mich eine Veränderung brauchte.
Ich habe mein Büro blau gestrichen. Erst eine Wand, dann noch eine 
und dann das ganze Zimmer. Ganz behutsam habe ich mich ran getastet :-).



Jetzt muss ich darüber schmunzeln. Ich hab damals echt etwas Mut gebraucht 
das Zimmer so zu streichen und heute denke ich mir: So what. Wenn es nicht aussieht 
dann streiche ich einfach wieder drüber. Fertig. Kann ja nix kaputt gehen...


Nach dem blauen Zimmer folge die Küche. 
Die Hängeschränke flogen raus, die Wand wurde schwarz. 

Ein halbes Jahr später kam die Bibliothek dran. 
Sie wurde petrolfarben.
Danach das Schlafzimmer. Zwei Wände haben ein graues
Kleid bekommen. 

Mittlerweile habe ich mich auch ans Tapezieren getraut und mich auch
dahingehend ausgetobt. 


Alles vorhanden. Nur eben kein weißes Zimmer. 
Bis jetzt :-)




Ich freue mich, erneut so eine schöne Kooperation mit Architects'Finest
zu haben. Erneut in den Genuss dieser wunderbaren Farbe zu kommen.

Mittlerweile hab ich ja schon einiges gestrichen und es ist einfach ein 
himmelweiter Unterschied, ob man nun gewöhnliche Baumarktfarbe
oder ein qualitativ hochwertiges Produkt nimmt.

Sie lässt sich schon ganz anders streichen, deckt in meinen Augen auch 
deutlich besser und ist super ergiebig. 
Ich habe sowohl die grauen als auch die beigen Wände zweimal gestrichen.
Ebenso die Decke und habe dafür 5 Dosen a 2 Liter benötigt. 


Ich liebe dieses strahlend schöne Satinweiß von Grácia, 
das uns hier in einen ganz besonderen Zauber hüllt.

Wie man zweifelsohne auch an unseren Katzen sehen kann.


Am ersten Tag nach dem Makeover lag erst Oskar hier.
Am zweiten Tag kamen sie dann im Doppelpack.

Ein Glück, dass wir hier nicht 5 Katzen haben - sonst könnten wir uns
gleich eine neue Bleibe suchen :-).


Ihr Lieben, wie findet Ihr unser neues Schlafzimmer 
im weißen Kleid. 

Ich freu mich über Euer Feedback

Alles Liebe

Eure Eva


Architects'Finest , vielen Dank für die Kooperation









Donnerstag, 21. Juni 2018

Meine neue Küche & Gewinner


Ihr Lieben,

Mensch...nein...ich sag jetzt nix.
Immer dieselbe Leier von wegen man kommt zu nix und so.

Aber wenns doch so ist...ahhhhhhh!!!!
All die guten Vorsätze - völlig für die Katz.
Aber nein, wir schauen nicht zurück - nur nach vorn 
und in diesem Sinne zeige ich Euch heute  meine neue, wunderschöne Küche :-).





Also, ich war ja wirklich sehr verliebt in die schwarze Wand
und bin es auch immer noch. Also in Gedanken und Gedenken daran :-).
Ihr wisst schon was ich sagen will, oder?

Na ja, die schwarze Wand war vor gut einem Jahr und vier Monaten
eine Art Befreiungsschlag für mich. 

Die blöden Oberschränke, die ich mit größter Begeisterung trotz diverser Schwierigkeiten abgeschraubt hab,  wollte ich eh nie und die schwarze Farbe war einfach 
die totale Veränderung für den Raum und für mich!

Alter Zopf - weg damit!



Nun gut. Die Oberschränke waren weg - die Wand schwarz - ich glücklich.
Was will man mehr?




An so alltägliche Dinge wie 

Fettspritzer, 

blubbernde Tomatensuppen und deren Flecken, 

anbrennender Grießbrei mit wild umher jagenden Grießteilchen

 und ganz banale Dinge wie 

Handabdrücke und Hautabrieb - 

nein, nicht was ihr denkt - 

ich meine damit einfach nur mit der Fingerkuppe drüber gestriffen 
und schon gibts weiße, wilde Streifen...


An all sowas hab ich natürlich nicht gedacht.
Warum denn auch? Sieht doch so so so schön und stylisch aus.






Aber nein. 

Nicht immer ist das was ganz gut aussieht 
auch im Alltag tauglich und gerade in der Küche, wo viel gearbeitet wird,
war die schwarze Wand schon einfach sehr empfindlich.

Gut. Ich hätte die Wand mit einer abwaschbaren Farbe überstreichen 
 oder einfach einen Spritzschutz anbringen können.

Aus optischen Gründen war dies aber nicht mal im entferntesten 
in meinem Kosmos verfügbar. Ist es heute übrigens auch noch nicht ;-).
Frau muss sich schließlich treu bleiben!




Irgendwann hat mich dann der Rappel gepackt und ich hab versucht,
die  2.753 betroffenen Stellen ganz vorsichtig und maximal professionell (natürlich)
mit schwarzer Farbe zu übermalen.

OK



Macht das

NIE

NIE 

NIE 

im Leben!!!!

Gaaaaanz grober Partyfehler!!!

Meine Wand sah aus als hätte sie 

ähhhhh....

Windpocken

oder Masern 

oder gleich beides zusammen.


Was ich damit sagen will. Es klappt nicht. Versprochen!

Erspart Euch das und streicht am Besten gleich ganz neu 
und genau das habe ich gemacht.

Da kam die Anfrage von Architects'Finest wirklich mehr als gerufen.

Wahrscheinlich war das Elend der windgepockten Wand einfach nicht mehr zu ertragen :-).

Als ich mir dann die Farbpalette bei Architects' Finest angesehen hab, 
musste ich nicht lang überlegen, für welche Farbe ich mich entscheiden würde.

Die Farbe Canary Wharf - in meinen Augen eine Art Aubergine - 
hat mir gleich zu Beginn so gut gefallen. Alternativ fand ich auch das Blau sehr schön,
aber da ich ja schon ein blaues Zimmer habe und diesen Farbton auch sehr liebe,
war die Entscheidung in null Komma nix getroffen.



Zu Beginn hatte ich ja etwas Bedenken,
ob und wie gut das Schwarz zu überstreichen ist.

Ach, bevor ich es vergesse. 
Solltet Ihr auch Fettspritzer an der Küchenwand haben,
was ja jetzt nicht unbedingt eine Seltenheit ist,
müsst Ihr die betroffenen Stellen unbedingt vorher behandeln, da die Farbe sonst nicht 
haften bleibt. 

Ich habe eine spezielle Lauge gekauft. Ist ein Pulver welches
mit Wasser angerührt wird und die betroffenen Stellen damit abgerieben werden.
Ich glaube, es gibt auch ein spezielles Spray dafür.
Die Dame vom Fachhandel hat mir allerdings zur Lauge geraten, daher
hab ich mich auch dafür entschieden.
Der Aufwand war tatsächlich minimal und der Kostenaufwand auch. 
Ich habe die Stellen leicht abgerieben und über nacht trocknen lassen. Fertig!






Die Farbe war wirklich ein Traum zum Verarbeiten. Sie ließ sich absolut problemlos
streichen und war so so so ergiebig. Ich war mir sicher, dass
ich aufgrund des dunklen Untergrunds sicher mehr Farbe benötigen werde.

Umso größer war die Freude und die Verwunderung, dass zweimal streichen
wirklich absolut ausreichend war.



Wisst Ihr was lustig ist?

Ich hab eben auf der Seite von Architects' Finest nachgelesen,
da ich nochmal schauen wollte, für wieviel qm ein Eimer reicht und wisst Ihr, 
auf was ich gestoßen bin? 

Auf die Produkteigenschaften.

Da steht wirklich original:

...mit Schutzformel gegen Abriebspuren und den sogenannten "Schreibeffekt"


Ahhhh, ich bin scheinbar nicht die einzige, 
die 2.753 Flecken auf ihrer dunklen Wand hatte :-).

Nein im Ernst, die Wand ist jetzt wirklich deutlich unempfindlicher als
vorher was mich maximal beruhigt. 


Ansonsten steht da noch:



- besonders hohe Deckkraft  JUP, stimmt

- einfache und saubere Verarbeitung  JUP, stimmt

- besonders ergiebig    JUP, stimmt



dem ist also nichts mehr hinzu zu fügen :-)




Witzig find ich ja, dass die Vorhängen, die ich schon seit vielen 
Jahre habe und die irgendwie in Vergessenheit geraten sind, 
jetzt perfekt zur Wand passen. Passender gehts echt kaum.

Ich bin so glücklich mit unserem neuen Wohnraum
und ich schreibe bewusst "Wohnraum". Der Raum ist mit einem Schlag viel
wohnlicher, kuschliger und wärmer geworden und die Wand sieht irgendwie
"samtig" aus. 

Wenn Ihr gerne das "Making of" sehen möchtet. In meiner Story 
bei Instagram könnt Ihr es Euch nochmal ansehen - meine Nacht und Nebel Aktion :-).


OMG. So viel hab ich hier wirklich lange nicht mehr geschrieben....

....und...ich darf auch noch zwei Gewinner meines letzen Gewinnspiels bekannt geben.

Ja, ist schon ne Weile her. Ich weiß

(wieder die Asche auf meinem Haupt....aber hey, Duftkerzen kann man 
zu jeder Jahreszeit nutzen...wirklich)

Die Duftkerzen haben:

-rhomeandstyle (Insta)

-crazybacknoe (Insta)

gewonnen. Bitte meldet Euch bei mir. 


Alles Liebe,

Eva